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Versicherungsblogs ein Bla Bla Land oder doch journalistisch wertvolle Inhalte? (inkl. Top 10 der Versicherer mit den hochwertigsten Bloginhalten)

Was schätzen Sie, sind Blogartikel von Versicherern journalistisch wertvoll oder eher typisches Marketing Bla Bla? Die Antwort hierauf finden Sie in dem folgenden Artikel. Außerdem erfahren Sie, welche 10 Versicherer die qualitativ hochwertigsten Blogartikeln veröffentlichen und mit welchem einfachen Tool man dies messen kann.

Im #Neulandreport 08/17 lautete eines der Fokusthemen „Versicherungsblogs“ und im Zuge dessen haben wir die Unternehmensblogs von 40 Versicherungen bzw. Krankenkassen einmal ganz genau unter die Lupe genommen. Eines der wichtigsten Kriterien für die Bewertung der Blogs war dabei die Qualität der Artikel. Um genau zu sein, hat sie eine Gewichtung von 25% in der Gesamtbetrachtung. Warum so hoch? Weil die technischen Parameter (bspw. Responsive Design, Verlinkungen, Betragshäufigkeit oder Anzahl der eingebundene Medien) bei einem Blog noch so gut sein können, wenn die Artikel letztendlich ohne Mehrwert, voller Phrasen und im Prinzip nichts als „heiße Luft“ sind, dann hat der Blog seinen Sinn verfehlt.

Insgesamt haben wir mit Hilfe des BlaBlaMeter 398 Artikel von 37 Versicherungen (3 Blogs haben im Untersuchungszeitraum Januar bis Juni 2017 keinen Artikel veröffentlicht) analysiert. Dieses einfache und kostenlose Onlinetool prüft Texte auf verschiedene Phrasen in unterschiedlicher Gewichtung und gleichzeitig darauf, ob sie eher im Nominalstil (eine wissenschaftliche, behördliche, fachliche Sprache) oder Verbalstil (Verbalstil entspricht eher der Umgangssprache und gilt als lebendiger) verfasst sind.

Kurz, der BlaBlaMeter prüft nach eigenen Aussagen den „Bullshit“-Index in Texten. Die Werte liegen dabei fast immer zwischen 0 und 1, wobei hochwertige journalistische Texte in der Regel einen „Bullshit-Anteil“ zwischen 0.1 und 0.3 aufweisen.

„Bullshit“-Index der Assekuranz

Wie steht es um die Assekuranz? Wo ordnen sich die Artikel von Versicherungen auf der „Bullshit“-Skala ein? Wenig überraschend verteilen sie sich insgesamt über die gesamte Bandbreite und erreichen sowohl einen „Bullshit“-Index von 0,03, als auch von 1,37. Allerdings zeigt der Durchschnittswert von 0,256, dass der Großteil der Assekuranz eher sinnvolle, als bedeutungslose Artikel im eigenen Unternehmensblog veröffentlicht. Was auch die Auswertung der Durchschnittswerte der einzelnen Versicherungen unterstützt. Denn diese zeigt, dass 27 der 37 Versicherer einen „Bullshit“-Index von unter 0,3 haben und damit auch als Versicherungsblog insgesamt das Kriterium für hochwertige journalistische Texte erfüllen.

Die Top 10 der D-A-CH-Versicherer mit dem wenigsten BlaBla in ihren Blogs

10. Signal Iduna (0,202)
09. SV SparkassenVersicherung Sachsen (0,196)
08. Gothaer (0,194)
07. ERGO Deutschland (0,183)
06. Roland Rechtsschutz (0,175)
05. ERV Reiseversicherung (0,165)
04. Itzehoer Versicherungen (0,165)
03. Uelzener Versicherungen (0,159)
02. Die Schwenninger (0,150)
01. R+V24 (0,146)

Es zeigt sich, dass die Antwort auf die Frage „Sind Versicherungsblogs ein Bla Bla Land?“ eineindeutig „Nein.“ lauten muss. Der Großteil der Assekuranz bietet seinen Lesern hochqualitative Texte. Allerdings gilt zu beachten, dass dies keine Aussage über die tatsächlichen Inhalte ist! Denn man kann sowohl Ratgeber, als auch unterhaltsame Themen journalistische ansprechend aufbereiten.

Wenn Sie sich für die inhaltlichen Schwerpunkte in Versicherungsblogs interessieren, wissen möchten welche Versicherung über 100 Kommentare bei Artikeln generiert (und wodurch sie das schafft), wie häufig man als Versicherer Beiträge veröffentlichen sollte, welche Versicherungen da multimedialste Blog hat, welche Versicherungsblogs tatsächlich die Besten sind und vieles andere rund um das Thema „Versicherungsblog“, dann finden Sie die Antworten auf über 150 Slides im #Neulandreport 08/17.

Außerdem erhalten Sie darin den bestmöglichen Überblick über Newsrooms und die Nutzung von Audio in der Versicherungsbranche der D-A-CH-Region. Und unter anderem eine ausführliche Analyse zur einer Best Practice Multi Channel-Kampagne der AOK, welche insgesamt 9 verschiedene Kanäle (u.a. Guerilla Marketing, Virtuel Reality oder Spotify) eingebunden hat.

Einen kleinen Auszug aus dem #Neulandreport 08/17 finden Sie folgenden.

 

Falls Sie sich fragen welchen „Bullshit“-Index dieser Artikel hatte? Der Wert liegt bei exakt 0,26. Damit zeigt er laut dem BlaBlaMeter zwar „erste Hinweise auf ‚Bullshit‘-Deutsch, aber liegt trotzdem noch auf akzeptablem Niveau“ .Was hoffentlich auch für den Inhalt dieses Artikels gilt.

Posted on 15. September 2017 in Blog, Kennzahlen, Versicherungen

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Cross- und Transmedia Storytelling“.

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