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Überblick über den aktuellen Stand der Assekuranz im Social Web – Update 1. Juni

Im Zuge der Vorbereitung auf den #Neulandreport haben wir unsere Übersicht über den aktuellen Stand der Assekuranz im Social Web aktualisiert. Die Datengrundlage umfasst weiterhin 210 Versicherer der D-A-CH-Region. Von diesen sind nach aktuellem Kenntnisstand nur noch 9 überhaupt nicht im so genannten #Neuland aktiv. Vor einem halben Jahr waren es noch 11.

Anmerkungen und Erkenntnisse

1. Allgemein zeigt die Infografik, dass die Assekuranz insgesamt nicht so altbacken ist, wie es von Experten immer wieder gern behauptet wird. Ganz im Gegenteil ist sie sehr aktiv und probiert beständig neue Wege in der Kommunikation aus. Und das mit wachsendem Erfolg, wenn man sich die die Entwicklungen in den einzelnen Kanälen anschaut.

2. Falls Sie sich fragen, warum die Zahl der Facebook, YouTube & Twitter-Accounts gesunken ist, dann liegt dies zum überwiegenden Teil daran, dass der Versicherer / Krankenkasse nicht mehr existiert und somit auch die Unternehmensprofile verschwunden sind. Nur in geringem Maße wurden Accounts von weiterexistierenden Unternehmen eingestellt.

3. Google+ scheint auf den ersten Blick ein wachsender Standardkanal zu sein, was allerdings ein Trugschluß ist. Denn viele Versicherer sind in auf der Plattform zwar mit einer Unternehmensseite präsent, allerdings nur die wenigsten tatsächlich aktiv. Im vergangenen Monat hab nur 12 der 116 Versicherer mindestens ein Posting verfasst. Im gesamten bisherigen Jahr waren es nur 20. Betrachtet man die Follower-Entwicklung und Interaktionen, sieht man den Grund hierfür.

4. Auch wenn die Datengrundlage der Messengerzahlen weiterhin nicht die gesamt Branche ist, sondern zum großen Teil auf Selbstauskünften von Versicherern und Krankenkassen basieren, so zeigt sich doch, dass Messenger als Kommunikationskanal immer mehr akzeptiert werden. Von Kundenseite sowieso, aber auch immer stärker von Seiten der Assekuranz.

5. Last but not least. Was besonders ins Auge fällt, ist der enorme Zuwachs an Versicherungen auf Instagram. Mittlerweile haben 54 Versicherer einen (scheinbar) offiziellen Instagram-Account. Hierzu muss angemerkt werden, dass nicht alle aktiv sind sondern fünf davon ausschließlich den Namen gesichert haben. Die restlichen 49 Accounts zeigen allerdings, dass sich die Bilderplattform immer stärker zu einem Standardkanal in der Assekuranz entwickelt. Und dies auch absolut zurecht, wenn man die Followerentwicklung und Interaktionen der einzelnen Postings betrachtet.

Sie fragen sich was Versicherer auf Instagram machen? Welche Inhalte veröffentlichen sie, in welcher Häufigkeit, mit was für Reaktionen und welche Schlussfolgerungen kann man ganz allgemein für die Instagram-Strategie der Assekuranz ziehen? Genau das haben wir uns auch gefragt und deshalb die Aktivitäten der Branche von Januar bis Mai auf der Plattform analysiert und ausgewertet. Die Ergebnisse inkl. einer Vielzahl an Best Practice Beispielen präsentieren wir Ihnen im #Neulandreport 06/17.

#Neulandreport 06/17

Der #Neulandreport ist unser neues interaktives Wissensformat. Das monatliche Webinar tritt an Stelle des jährlichen großen Social Media Reports. Dessen Verkaufszahlen haben 2015 und 2016 zwar die Erwartungen weit übertroffen, was uns allerdings nicht davon abhält ihn einzustellen. Denn er ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß und somit keine Zukunft. Im Marketing wird von allen Seiten darauf hingewiesen, dass Menschen nicht mehr soviel lesen, sondern viel lieber audiovisuelle Inhalte konsumieren. Was auch stimmt und uns zu der Frage führte: Warum veröffentlichen wir dann einen Report in Buchform, bei dem außerdem einige Themen mehrere Monate alt sind?

Möchten Sie wirklich erst Ende September lesen wie die Versicherungsbranche mit dem aktuellen Fidget-Spinner-Hype umgegangen ist? Oder möchten Sie es lieber sofort erfahren, um dieses Wissen intern zu nutzen? Genau das haben wir uns gedacht. Und genau deshalb auch den #Neulandreport konzipiert.

Die Inhalte des #Neulandreport

Inhaltlich bietet er weiterhin den Branchenüberblick und auch die Entwicklung innerhalb der einzelnen Plattformen. Hinzu kommen jetzt eine Vielzahl der Best Practice Inhalte (Kampagnen, Gewinnspiele, Schwerpunkte etc.), die wir uns monatlich notieren und die bisher zumeist unter den Tisch fallen.

Zusätzlich widmet er sich jedem Monat verschiedenen Fokusthemen. In diesem Monat sind es die Content Marketing Strategien der Versicherungsbranche auf Instagram, der Fidget-Spinner-Hype in der Versicherungskommunikation und der aktuelle Stand beim Thema „Chatbots der Assekuranz in der D-A-CH-Region“  inkl. Praxistests. Mehr Informationen zum #Neulandreport 06/17 finden Sie hier: http://www.as-im-aermel.de/neulandreport-0617.

In den nächsten Monaten legen wir den Fokus bspw. Kununu-Bewertungen, Personalmarketing, Versicherungen auf Snapchat, Preise von Gewinnspielen und welche am besten sind, wie der Stand der Branche im Influencermarketing ist, was die Assekuranz in ihren Onlinemagazinen veröffentlicht oder passend zum Bundesligastart betrachten wir einmal wie Versicherer die gesponserten Fußballclubs in die Kommunikation integrieren.

Sie sehen, wir haben viel vor mit unserem neuen Format und falls Sie die Fokusthemen des #Neulandreport 06/17 nicht interessieren, dann tragen Sie sich am besten in unseren Newsletter ein und wir informieren Sie rechtzeitig über die Themenschwerpunkte der kommenden Ausgaben.

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Posted on 6. Juni 2017 in #Neulandreport, aktuelle Zahlen, Best Practice, In eigener Sache, Infografik, Marketing, Social Media, Studien, Versicherungen

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Cross- und Transmedia Storytelling“.

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