Internet Trends 2019: Mobile Nutzung, Onlinewerbung und Werbewirkung von Facebook & Instagram im Vergleich zum Fernsehen

31. Juli 2019 | 4 Minuten Lesezeit

Seit 1995 veröffentlicht die renommierte Analystin und erfolgreiche Risikokapitalgeberin Mary Meeker ihren Report „Internet Trends“, welcher mittlerweile zu einem Standardwerk in der Internetwirtschaft geworden ist. Falls Sie sich fragen, wer Mary Meeker ist. Sie gehört zu den einflussreichsten Personen in der Techbranche. Denn sie, so sagt man, erkennt Trends, bevor es Trends sind und mit diesem Wissen investiert sie seit Jahrzehnten erfolgreich Venture Capital.

Im diesjährige Report hat sie auf 333 Folien die relevanten Trends der Techbranche untersucht und eingeordnet. Im Prinzip ist der Report in seiner Gänze zu empfehlen, denn er gibt den besten Überblick und eine sehr gute Einschätzung zu dem was online, in Social Media und im Techbereich passiert bzw. wohin es sich bewegt. Zum vollständigen 333 Folien umfassenden Report gelangen Sie hier.

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Da Sie wahrscheinlich weder Zeit noch Muse dafür haben, die 333 Folien von Mary Meekers Report zu lesen, habe ich die meiner Meinung nach 10 relevantesten Erkenntnisse herausgefiltert und in sieben Artikeln kommentiert aufbereitet.

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[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Onlinenutzung und Smartphonenutzung[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Mobile Nutzung, Onlinewerbung und Werbewirkung von Facebook & Instagram im Vergleich zum Fernsehen[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Im Fahrwasser von eSports wird Twitch zunehmend relevanter als Werbeplattform und Discord als Messenger[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Sprachassistenten und Skills nehmen zu und haben im Gardner Hype-Zyklus bald den Peak erreicht[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Mehr als die Hälfte aller Bezahlvorgänge erfolgen mittlerweile digital[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Menschen bevorzugen negative Inhalte[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Cyber–Attacken nehmen rasant zu und werden ein hochrelevantes Geschäftsfeld in der Versicherungsbranche[/list_item]
[list_item icon=“fa-arrow-circle-right“ color=“#007ac0″]Digital-Healthcare Projekte boomen, aber (fast) niemand möchte Tech-Unternehmen die Gesundheitsdaten anzuvertrauen[/list_item]
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3. Die Onlinenutzung nimmt weiterhin zu, allerdings fast ausschließlich in der mobilen Nutzung. Was bedeutet, Sie müssen mobile Inhalte konzipieren und produzieren.

Was zum einen bedeutet, dass jegliche Inhalte, die Sie für die Onlinekommunikation konzipieren und produzieren mobil funktionieren müssen. Einzige Ausnahme ist, wenn Sie sich explizit an Desktop-Nutzer richten, was allerdings nur einen marginalen Teil Ihrer Kommunikation umfassen dürfte.

4. Die Ausgaben für Desktopwerbung stagnieren, die für mobile nehmen kontinuierlich zu. Was es im Werbebudget zu berücksichtigen gilt.

Zum anderen bedeutet der zunehmende mobile Onlinekonsum, dass mobile Advertising immer relevanter wird. Das heißt, Werbemaßnahmen müssen in Zukunft für die mobile Nutzung optimiert sein und das Werbebudget muss entsprechend angepasst werden. Denn wie man in Mary Meekers Report auf Folie 23 sieht, steigen die mobilen Werbeausgaben rapide an, aber gleichzeitig sinken die Ausgaben für Desktopwerbung nicht. Zwar steigt auch die Zeit an, in der man Personen mobil online erreichen kann, aber nicht im gleichen Maße.

Die Konkurrenz um Aufmerksamkeit nimmt somit zu. Was bedeutet, dass man für den gleichen Werbeeffekt wie bisher, entweder die Werbung zielgerichteter schalten oder das Werbebudget anheben muss.

Im Zusammenhang mit dem Werbeeffekt, muss an dieser Stelle eine ergänzende Studie erwähnt werden. Im Auftrag von Facebook wurde die Werbewirkung verschiedenen Kanäle gemessen und ins Verhältnis gesetzt. Selbstverständlich ist eine gewisse Skepsis geboten, wenn eine von Facebook beauftragte und veröffentlichte Studie zu dem Ergebnis kommt, dass Facebook und Instagram einen hohen Einfluss auf die Markenwahrnehmung haben. Einer der dem Fernsehen fast gleich kommt.

Da dies allerdings auch das Ergebnis einer BVDW-Studie 2017 war, dürften die Zahlen als relativ gesichert gelten. Sie zeigen zum einen, welchen Einfluss Onlinekanäle und insbesondere Social Media mittlerweile für die Markenwahrnehmung und das Relevant Set haben. ABER, trotz aller Online-Euphorie zeigen sie auch, dass das Fernsehen noch immer der relevanteste Faktor hier ist. Auch wenn es mit hohen Kosten verbunden ist, so zeigt sich doch, dass (aktuell noch) kein Medium einen stärkeren Einfluss auf Marken hat, als das Fernsehen.

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MarKo Petersohn

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Onlinemarketing und seit 2010 ausschließlich für die Assekuranz aktiv. Ich helfe Gesellschaften und Vermittlern sich zukunftssicher aufzustellen. Ich berate sie beim Thema „digitaler Kommunikation“ und schule die dafür notwendigen digitalen Kompetenzen.

Außerdem bin ich Mitgründer der Onlinemarketing Gesellschaft für Versicherungsvermittler, verleihe jährlich den renommierten OMGV Award und bin verantwortlich für das Projekt „Digitale Kommunikation, Multikanalfähigkeit und Kollaboration in der Versicherungsbranche“ im Auftrag des Bildungsministeriums NRW und des BWV Bildungsverbandes.

Ich bin das As im Ärmel der Versicherungsbranche, wenn es um die Kommunikation in der neuen Medienrealität geht. Ich bin Ihr As im Ärmel.

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