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Reichweitenentwicklung der Assekuranz 2.0

Wie entwickelt sich die Versicherungsbranche in Sozialen Netzwerken? Im Allgemein besteht zwar Einigkeit darüber, dass die neuen Kommunikationskanäle für das Marketing in Zukunft immer wichtiger werden, aber trifft dies auch auf die spezielle Sparte der Assekuranz zu? Möchten Nutzer wirklich mit Versicherungen bei Facebook, Twitter und Co. interagieren? Innerhalb der Social Media Branche besteht zwar kein Zweifel darüber, aber  fundierte Studien, welche diese Vermutung bestätigen, gab es bisher nicht.

Wenn es jetzt bald wieder daran geht die Marketingbudgets für das nächste Jahr zu beantragen, werden im Besonderen die Aktivitäten in den Social-Media-Kanäle wieder hinterfragt werden. Ein Hauptkritikpunkt ist dabei häufig die mangelnde Reichweite im Vergleich mit den anderen Medien. Und wenn man mal ehrlich ist, dann ist es auch nicht unberechtigt. Denn selbst im Vorzeigenetzwerk Facebook erreicht man bisher nur einen Bruchteil von den Leuten, die man über klassische Marketingkanäle wie z.B. Veranstaltungssponsoring, TV-Spots, Mitgliedermagazine oder das E-Mail erreicht. Von der Responsequote ganz zu schweigen.

Zwar wird an dieser Stelle stets auf den Wandel der Kommunikation hingewiesen und der in Zukunft zu erwartende Erfolg prognostiziert, aber auch hier gilt, es sind alles schöne Vermutungen, aber es gibt bisher keine Zahlen, welche diese Thesen belegen. Doch das soll der vorliegende Artikel ändern. Darin analysieren wir die Entwicklung der deutschsprachigen Versicherungsbranche in den 5 relevanten Netzwerken. Als Untersuchungskriterium betrachten wir hierbei die Reichweite, in Form der Fans, Follower und Abonnenten, da sich die Relevanz eines Medium stetst an seiner Reichweite bemisst.  So erhalten Sie als Leser erstmals eine fundierte Aussage darüber, welche Einfluss soziale Netzwerke auf das Versicherungsmarketing in Zukunft haben werden.

Anmerkung: Bevor wir zur Analyse kommen, müssen wir an dieser Stelle noch darauf hinweisen, dass die Entwicklung der Reichweite selbstverständlich keine Aussage über Kommunikationserfolge bietet. Sie gibt lediglich einen Hinweis darauf, wie Versicherungen in den neuen Kanälen akzeptiert werden und welches Potential tatsächlich darin steckt.

Facebook

Auf Facebook wurden im Untersuchungszeitraum von 1. Januar bis 1. Juli 2013 bei insgesamt 96 Versicherungsfanseiten kontinuierliche Daten erhoben. Dabei erhöhte sich die Fananzahl von 607.831 Fans auf insgesamt 866.112. Das bedeutet, die Reichweite der Assekuranz auf Facebook hat sich innerhalb des 1. Halbjahres 2013 um 258.281 Fans bzw. 42,5 % vergrößert.

Facebook-Entwicklung

Google+

Auf Google+ wurden im Untersuchungszeitraum von 1. Januar bis 1. Juli 2013 bei insgesamt 39 offiziellen Versicherungsseiten kontinuierlich Daten erhoben. Dabei erhöhte sich die Anzahl der G+Follower von 8.908 auf 16.846. Das bedeutet, die Reichweite der Assekuranz auf Google+ hat sich innerhalb des 1. Halbjahres 2013 um 7.938 G+Follower bzw. 89,1 % vergrößert.

Google+Entwicklung

Twitter

Auf Twitter wurden im Untersuchungszeitraum von 1. Januar bis 1. Juli 2013 bei insgesamt 74 Versicherungs-Accounts kontinuierliche Daten erhoben. Dabei erhöhte sich die Anzahl er Follower von 50.626 auf 59.457. Das bedeutet, die Reichweite der Assekuranz auf Twitter hat sich innerhalb des 1. Halbjahres 2013 um 8.831 Follower bzw. 17,4 % vergrößert.

Twitter-Entwicklung

YouTube

Auf YouTube wurden im Untersuchungszeitraum von 1. Januar bis 1. Juli 2013 bei insgesamt 78 Versicherungskanälen kontinuierlich Daten erhoben. Dabei erhöhte sich die Anzahl er Kanalabonnenten von 2.569 auf 5.832. Das bedeutet, die Reichweite der Assekuranz auf  YouTube hat sich innerhalb des 1. Halbjahres 2013 um 1.263 Abonnenten bzw. 49,2 % vergrößert.

YouTube-Entwicklung

Xing

Auf Xing wurden im Untersuchungszeitraum von 1. Februar bis 1. Juli 2013 bei insgesamt 85 Versicherungsseiten kontinuierlich Daten erhoben. Dabei erhöhte sich die Anzahl der Abonnenten von Unternehmensnachrichten von 41.241 auf 45.994. Das bedeutet, die Reichweite der Assekuranz auf  Xing hat sich um 4.753 Abonnenten bzw. 11,5 % vergrößert.

Xing-Entwicklung

Fazit

Wie Sie sehen konnten, steigert die Versicherungsbranche über alle Netzwerke hinweg ihre Reichweite. Da dies nicht sprunghaft, sondern kontinuierlich erfolgt, können wir davon ausgehen, dass sie auch in Zukunft wachsen wird.

 1. Erkenntnis: Die Reichweite von Versicherungen wird in Sozialen Netzwerken weiterhin kontinuierlich zunehmen.

Allerdings muss man ebenso feststellen, dass bisher noch nicht einmal Facebook eine Reichweite erzeugt, die mit einem der klassischen Marketingkanäle vergleichbar ist. Alle 96 Versicherungen erreichen zusammen noch nicht einmal 1 Million Menschen. Die sozialen Netzwerke sind somit weiterhin als ein begleitendes und kein maßgebliches Marketinginstrument für die Assekuranz zu sehen.

 2. Erkenntnis: Versicherungsaktivitäten in sozialen Netzwerken sind immer noch Kür und nicht Pflicht, allerdings nimmt ihre Bedeutung beständig zu.

Vergleicht man die Netzwerke untereinander, dann müssen im Besonderen Google+ und  Facebook herausgehoben werden. So hat Google+ die mit Abstand höchste Steigerungsrate. Was jedoch auch nicht verwundert, denn es ist zum einen das jüngste der 5 Netzwerke. Zum anderen wird es immer stärker in den Google-Kosmos eingebunden und ist somit in zunehmendem Maße interessant für Unternehmen jeglicher Art.

Im Gegensatz dazu ist die prozentuale Reichweitenentwicklung bei Facebook zwar nicht so stark, aber dafür die Steigerung in Form absoluter Zahlen beeindruckend. Denn diese liegt im 6-stelligen Bereich. Sie belegt damit zum einen, dass Facebook wohl auch in näherer Zukunft das dominierende Netzwerk bleiben wird. Außerdem beantwortet sie die Frage, ob die Nutzer sozialer Netzwerke tatsächlich Interesse an Versicherungsinhalten haben, mit einem eindeutigen „Ja“. Denn auch wenn die allgemein zunehmenden Zahlen schon darauf hinweisen, so belegt eine Steigerung der Reichweite von über 40% im meistgenutzten Netzwerk, dass sich Versicherungsseiten auf Facebook nicht nur wahr, sondern auch zunehmend ernst genommen werden.

3. Erkenntnis: Facebook ist von allen sozialen Netzwerken das mit Abstand relevanteste für Versicherungsmarketing. Auch wenn Twitter und Xing noch eine größere Reichweite aufweisen, wird auf längere Sicht an zweite Stelle Google+ folgen.

4. Erkenntnis: Nutzer haben zweifelsfrei ein Interesse an Versicherungsprofilen in Sozialen Netzwerken.

Mit zunehmender Reichweite und wachsendem Interesse, müssen sich die Social-Media-Verantwortlichen auch ihrer zunehmenden Verantwortung für die gesamte Versicherungsmarke bewusst werden. Während man anfangs noch relativ unabhängig agieren und sowohl inhaltlich, als auch in Art und Weise der Kommunikation experimentieren konnte, nimmt mit der steigenden Aufmerksamkeit ebenso der Einfluss auf die allgemeine Wahrnehmung der Versicherung zu. Somit muss, sofern es noch nicht geschehen ist, die Social-Media-Strategie zu einem Teil der allgemeinen Marketingstrategie werden, um über alle Kanäle hinweg eine konsistente Marke zu kreieren.

5. Erkenntnis: Social-Media-Auftritte haben in zunehmendem Maße Einfluss auf das Versicherungsimage und müssen, spätestens jetzt, für ein konsistentes Markenbild in die allgemeine Strategie integriert werden.

Angebot

Sie brauchen Zahlen und Fakten um Ihr Social-Media-Budget für das kommende Jahr besser begründen zu können? Sie haben Interesse an der Reichweitenentwicklung Ihrer Wettbewerber oder einer speziellen Versicherungskategorie wie Kranken-, Rechtsschutz oder Direktversicherungen? Sie möchten wissen, welche Aktion, Gewinnspiele und Inhalte schnell und nachhaltig eine große Reichweite generieren?

Nutzen Sie Ihr As im Ärmel. Auf Basis unserer Langzeitstudien und unseres umfassenden Wissens über die Social-Media-Aktivitäten der deutschsprachigen Versicherungsbranche, können wir Ihnen schnelle, fundierte und aufschlussreiche Antworten liefern.

Für ein unverbindliches Angebot kontaktieren Sie uns einfach ganz bequem über unser Kontaktformular oder per E-Mail.

Posted on 23. Juli 2013 in Blog, Facebook, Google+, Marketing, Social Media, Strategie, Studien, Twitter, Versicherungen, Xing, YouTube

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Cross- und Transmedia Storytelling“.

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