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Kierkegaards Clown – Die wichtigste Geschichte im Social Media Marketing der Assekuranz

Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard schrieb Mitte des 19. Jahrhunderts ein Gleichnis, welches jeder Social Media Verantwortliche einer Versicherung kennen und bei jedem Beitrag, Tweet, Video, Posting oder jeder Instagram-Story im Hinterkopf haben sollte. Denn es ist der Schlüssel zu Vertrauen und Integrität einer Versicherungsmarke im #Neuland.

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Im vorhergehenden Beitrag haben Sie gesehen, dass Social Media mittlerweile gemeinsam mit der TV-Werbung den größten Einfluss auf die Markenbildung einer Versicherung besitzt. Während bei der Konzeption und Umsetzung von TV-Spots allerdings eine Vielzahl an Personen eingebunden sind, welche alle darauf achten, dass das Ergebnis auch zur Marke und dem Markenimage passt, ist dies im Social Media Marketing nicht der Fall. Social Media Verantwortliche haben weitaus mehr Freiheiten in ihrem Tun, allein schon aufgrund der Tatsache, dass es schlicht nicht praktikabel ist, wenn man sich jedes Content-Stück absegnen lassen muss.

Mit dieser Freiheit geht jedoch eine Verantwortung einher, welcher sich jeder Social Media Verantwortliche bei jedem einzelnen Posting, Tweet, Video etc. bewusst sein sollte. Insbesondere in der Versicherungsbranche. Da Social Media Marketing hier nicht nur einen starken Einfluss auf das Markenvertrauen hat, sondern das Vertrauen in eine Versicherungsmarke letztendlich darüber entscheidet, ob man sich selbst und die eigene Familie von ihr absichern lässt oder nicht.

In keiner anderen Branche kann man mit der falschen Kommunikation das eigene Produkt so stark beschädigen und somit benötigen besonders Social Media Verantwortliche in der Assekuranz ein Regulativ, welches schnell arbeitet und Inhalte darauf prüft, ob sie in das eigene Markenvertrauen einzahlen oder nicht. Und an diesem Punkt hilft ein Gleichnis von Søren Kierkegaard, der von 1813 bis 1855 lebte und als einer, wenn nicht sogar der, einflussreichste Philosoph Dänemarks gilt.

Ein Reisezirkus war in Dänemark in Brand geraten. Der Direktor schickte daraufhin den Clown, der schon zur Vorstellung gerüstet war, in das benachbarte Dorf, um Hilfe zu holen, zumal die Gefahr bestand, daß über die abgeernteten, ausgetrockneten Felder das Feuer auch auf das Dorf übergreifen würde. Der Clown eilte in das Dorf und bat die Bewohner, sie möchten eiligst zu dem brennenden Zirkus kommen und löschen helfen. Aber die Dörfler hielten das Geschrei des Clowns lediglich für einen ausgezeichneten Werbetrick, um sie möglichst zahlreich in die Vorstellung zu locken; sie applaudierten und lachten bis zu Tränen. Dem Clown war mehr zum Weinen als zum Lachen zumute; er versuchte vergebens, die Menschen zu beschwören, ihnen klarzumachen, dies sei keine Verstellung, kein Trick, es sei bitterer Ernst, es brenne wirklich. Sein Flehen steigerte nur das Gelächter, man fand, er spiele seine Rolle ausgezeichnet – bis schließlich in der Tat das Feuer auf das Dorf übergegriffen hatte und jede Hilfe zu spät kam, so daß Dorf und Zirkus gleichermaßen verbrannten.

Mir ist bewusst, dass die Versuchung im Social Media Marketing besonders hoch ist Trends, Hypes oder Memes schnell aufzugreifen, um damit ein paar „Likes und Clicks abzugreifen“. Denn Geschwindigkeit ist je nach Kanal ein hochrelevanter Faktor. Und genau deswegen kann ich Social Media Verantwortlichen der Assekuranz nur dazu raten, sich bei jedem Posting, Blogbeitrag, Video, Tweet oder Snap etc. sich Kierkegaards-Clown ins Gedächtnis zu rufen und zu überlegen welches Image mit dem jeweiligen Content genau transportiert wird. Insbesondere gilt dies für unterhaltsame Inhalte.

Was nicht bedeutet, dass Sie in Zukunft keine unterhaltsamen Inhalte mehr veröffentlichen dürfen, sondern sich bewusst machen sollen, ob Sie unterhaltsame Inhalte der Unterhaltung wegen veröffentlichen oder weil Sie damit das eigene Markenimage unterstützen. Kierkegaards-Clown dient schlicht und einfach als Regulativ, mit dem man kurzzeitig vom Selbstbild zum Fremdbild der eigenen Kommunikation wechselt und sich vergewissert, ob man das Vertrauen in die eigenen Marke steigert bzw. ob man sich den eigenen Zielen im Social Media / Content-Marketing damit annähert oder sich von ihnen eher entfernt.

Wie ist der aktuellen Stand von Versicherungen und Krankenkassen im #Neuland?

Sie wollen alles über den aktuellen Stand und die Aktivitäten der Assekuranz im #Neuland 2018 wissen? Sie wollen nicht nur wissen was Versicherungen und Krankenkassen auf Facebook, Instagram oder YouTube machen, sondern auch wie sie exotische Plattformen wie bspw. Spotify, Pinterest oder Giphy nutzen? Außerdem wünschen Sie sich einen Überblick über die herausragenden Social Media Inhalte von Januar bis Dezember und soviel Praxisbeispiele wie möglich? Wie wäre es mit über 1.000? Denn all das bietet der Jahresreport 2018. All das wird schon heute von einer Vielzahl an Gesellschaften genutzt, um die eigenen Aktivitäten zu verbessern und besser einschätzen zu können.

Mit dem Jahresreport verschaffen Sie sich den bestmöglichen Überblick zum Status Quo der Assekuranz auf den großen und kleineren Plattformen und gewinnen einzigartige Einblicke.

Er beinhaltet für alle Plattformen einzigartige versicherungsspezifische Zahlen, Daten und Fakten, welche Ihnen dabei helfen die Entwicklung der Versicherungsbranche fundiert einschätzen zu können. Denn nur er bietet einen Datenschatz aus mittlerweile 7 Jahren kontinuierlicher Beobachtung der Aktivitäten der Assekuranz im #Neuland.

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Posted on 9. Oktober 2017 in Blog, Content Marketing, grundsätzlich, Markenführung

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft für die Themen „Medienwissenschaft" und "Transmedia Storytelling“.

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