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Versicherungen und Krankenkassen mit der größten Social Media Reichweitensteigerung 2018

Legt man den Fokus auf die Entwicklung der Social Media Reichweite der Assekuranz, so zeigt sich, dass sie auch 2018 auf allen vier Plattformen ihre Fan-, Follower- und Abonnentenzahl steigerte. Zwar schwanken die Entwicklungen bei den einzelnen Gesellschaften und auf den einzelnen Kanälen, aber in der Gesamtheit lässt sich seit mittlerweile 6 Jahren ein nahezu konstantes lineares Wachstum verfolgen.

An dieser Stelle sei direkt noch einmal darauf hingewiesen, dass die Reichweite selbstverständlich kein Qualitätsmerkmal oder Gütesiegel für die Social Media Kommunikation ist. Aber zum einen ist sie ein relevanter Indikator in der Analyse, denn sie zeigt Entwicklungen auf und ist Referenzpunkt für Interaktionen. Und zum anderen ist Reichweite zwar nicht alles, aber ohne Reichweite alles nichts.

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Insgesamt hat die Assekuranz auf den vier Plattformen im vergangenen Jahr über 650.000 Fans, Follower und Abonnenten hinzugewonnen. Hierbei ist herauszuheben, dass nahezu ¾ der gesamten Reichweitensteigerung der Assekuranz auf Facebook (+474.620 Fans) erfolgt. Was erneut belegt, wie wenig tot das Netzwerk ist. Mindestens ebenso bemerkenswert ist allerdings, dass nicht etwas das omnipräsente Instagram (+ 75.491 Follower) auf Platz zwei liegt, sondern YouTube. Alleine 2018 haben die Versicherungskanäle hier 88.958 Abonnenten hinzugewonnen. Knapp 90.000 Nutzer haben somit auf YouTube entschieden, dass sie die Videos einer Versicherung bzw. einer Krankenkasse abonnieren möchten. Was nicht nur die Relevanz von YouTube-Kanälen in der Versicherungskommunikation verdeutlicht, sondern vor allem die für die Zukunft nahezu unmöglich zu überschätzende Bedeutung von Videos im Marketing.

Steigerung der Social Media Reichweite 2018

Betrachtet man die Reichweitenentwicklung der Gesellschaften im vergangenen Jahr einzeln, dann zeigt sich, dass die DAK-Gesundheit, den mit Abstand größten Zuwachs verzeichnen kann. Wobei auch hier wieder Facebook, mit mehr als 100.000 neuen Fans, den mit Abstand größten Anteil hat. Im Gegensatz hierzu hat die Techniker nicht nur auf allen Plattformen ihre Reichweite eindrucksvoll gesteigert, sondern verzeichnet die größten Zuwächse auf YouTube, nicht Facebook. Gleiches gilt für den ADAC und die AOK Rheinland/Hamburg.

Insgesamt fällt auf, dass Krankenkassen die größten Reichweitenzuwächse verzeichnen. Unter den Top 20 sind es 11 unter von den Top 10 sogar 8. Was das unterstützt, was ich mit As im Ärmel seit ca. drei Jahren erkläre: Social Media Plattformen sind für Krankenkassen die Kundenmagazine der Zukunft.

Fazit

Ganz allgemein zeigt sich, dass die Versicherungsbranche auch 2018 ihre Reichweite kontinuierlich im Social Web gesteigert hat und dieser Zuwachs hauptsächlich auf Facebook erfolgte. Somit lässt sich zweifelsfrei festhalten, dass Facebook auch weiterhin ein äußerst relevanter Kanal für das Marketing und die Kommunikation der Assekuranz ist. Und wenn man den gesamten Facebook-Kosmos bedenkt (Facebook, Instagram, WhatsApp oder Oculus Rift), dann wird das Unternehmen in den nächsten Jahren auch nicht an Relevanz verlieren.

Allerdings zeigte sich auch, dass Social Media Marketing in der Assekuranz nicht mehr gleichbedeutend mit Facebook-Marketing ist. Zwar war Social Media schon immer vielfältig und Gesellschaften agierten auch vereinzelt auf den unterschiedlichsten Plattformen. Was zumeist im Rahmen einzelner Kampagne geschah und hier auch für Aufmerksamkeit sorgte. Aber letztendlich war stets Facebook das Maß der Dinge. Im vergangenen Jahr agierten nicht nur mehr Gesellschaften als je zuvor auf verschiedenen Social Media Plattformen, sonder erstmals konnte man branchenweit einen nachhaltigen Einfluss auf Reichweiten und Interaktionen sehen. Man kann somit sagen, dass 2018 das Jahr war, in dem Social Media Marketing in der Versicherungsbranche tatsächlich angekommen ist.

Wie ist der aktuellen Stand von Versicherungen und Krankenkassen im #Neuland?

Sie wollen alles über den aktuellen Stand und die Aktivitäten der Assekuranz im #Neuland 2018 wissen? Sie wollen nicht nur wissen was Versicherungen und Krankenkassen auf Facebook, Instagram oder YouTube machen, sondern auch wie sie exotische Plattformen wie bspw. Spotify, Pinterest oder Giphy nutzen? Außerdem wünschen Sie sich einen Überblick über die herausragenden Social Media Inhalte von Januar bis Dezember und soviel Praxisbeispiele wie möglich? Wie wäre es mit über 1.000? Denn all das bietet der Jahresreport 2018. All das wird schon heute von einer Vielzahl an Gesellschaften genutzt, um die eigenen Aktivitäten zu verbessern und besser einschätzen zu können.

Mit dem Jahresreport verschaffen Sie sich den bestmöglichen Überblick zum Status Quo der Assekuranz auf den großen und kleineren Plattformen und gewinnen einzigartige Einblicke.

Er beinhaltet für alle Plattformen einzigartige versicherungsspezifische Zahlen, Daten und Fakten, welche Ihnen dabei helfen die Entwicklung der Versicherungsbranche fundiert einschätzen zu können. Denn nur er bietet einen Datenschatz aus mittlerweile 7 Jahren kontinuierlicher Beobachtung der Aktivitäten der Assekuranz im #Neuland.

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Posted on 20. Februar 2019 in #Neulandreport, Blog, Facebook, Instagram, Kennzahlen, Krankenkasse, Social Media, Twitter, Versicherung, YouTube

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft für die Themen „Medienwissenschaft" und "Transmedia Storytelling“.

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