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Das Best Practice Community Management der HanseMerkur auf Twitter und eine Onlinepetition für mehr Versicherungswerbung

Können Sie sich vorstellen, dass Ihre Zielgruppe Ihre Social Media Aktivitäten so gut findet, dass sie eine Onlinepetition startet, um mehr davon zu bekommen? Nein? Ehrlich gesagt hätte ich es mir auch nicht vorstellen können. Schon gar nicht in der Versicherungsbranche. Denn Sie wissen so gut wie ich, dass Versicherungen nicht gerade über das beste Image verfügen und eigentlich alles andere als Love Brands sind. Eigentlich!

Im folgenden Artikel erfahren Sie, wie und warum der HanseMerkur dies im Dezember 2018 passierte. Außerdem finden Sie in ihm eine aktuelle Studie zum Thema „Einfluss von Twitter auf Kaufentscheidungen“ und werden wahrscheinlich überrascht sein (ich war es zumindest), welche Relevanz die Plattform in Deutschland hat, auch und besonders für Versicherungen.

Sie möchten alles darüber wissen, was die Assekuranz 2018 im #Neuland machte?

Wenn Sie wissen möchten, wo die Assekuranz im vergangenem Jahr noch überall aktiv war, wie und womit Versicherungen und Krankenkassen auf den einzelnen Plattformen agierten und mit welchem Erfolg, dann ist der Jahresreport 2018 genau das Richtige für Sie.

Alles auf einen Blick. Alles in einem Report. Alles was Sie über die Aktivitäten der Assekuranz im #Neuland 2018 wissen sollten finden Sie darin. Zahlen, Daten, Fakten, Best Practice Beispiele und unendlich viel Inspiration.

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Die schlechtesten Filme aller Zeiten und das beste Community Management der Assekuranz gehen Hand in Hand oder #SchleFaZ meets #BeCoMadA

Das Sponsoring von Fernsehprogrammen gibt es seit es das Privatfernsehen gibt und auch Gewinnspiele, die man um das Sponsoring herum konzipiert, sind nichts Neues. Eigentlich wäre es somit nicht erwähnenswert, dass die HanseMerkur seit 2016 die Tele-5-Eigenproduktion „Die schlechtesten Filme aller Zeiten“ – kurz: „SchleFaZ“ sponsert. Eigentlich!

Denn neben den üblichen TV-Maßnahmen bestehend aus Opener, Reminder, Closer und maßgeschneiderte Cut-ins sowie Trailersponsoring begleitet die HanseMerkur die Sendung außerdem auf ihren Social Media-Kanälen. Was heißt, dass sie ein Gewinnspiel zum Start der Staffel veranstaltet, die einzelnen Folgen geschickt in die eigene Content-Strategie einbindet und sie vor allem live dazu twittert.

Seit Jahren zeigt sich, dass Twitter immer mehr zum Second Screen für das Fernsehen wird, wenn nicht sogar schon ist. Das gilt insbesondere für so genannte Kult-Sendungen wie der Tatort, Neo Magazin Royal oder auch SchleFaZ. Denn während einer der schlechtesten Filme aller Zeiten ausgestrahlt und von Oliver Kalkofe und Peter Rütten ironisch kommentiert werden, twittern die Zuschauer unter dem Hashtag #SchleFaZ.

Und zu diesen Zuschauern gehört seit Juli 2016 auch die HanseMerkur. Dabei kommentiert sie nicht nur im gleichen Ton wie andere Twitter-Nutzer und unterhält sich somit auf der berühmten Augenhöhe, sondern verweist auch immer wieder passend auf ihr eigentliches Kernthema; Versicherungen.

Was die Twitternutzer, welche die Aktivitäten von Marken oft kritisch betrachten, nicht nur akzeptieren, sondern mit teilweise absurden Versicherungsfragen sogar forcieren.

YouTube-SpinOff „Hansi Merkur“

Aufgrund des großes Erfolges und der Vielzahl an witzigen Versicherungsfragen im Zusammenhang mit #SchleFaZ hat die HanseMerkur im Sommer 2017 ein dazu passendes YouTube-Format entwickelt. In dem ein, auf den ersten Blick dröger Nachrichtensprecher aus den 70er Jahren, die Fragen ernst nimmt und beantwortet.

Darum ist das Community Management der HanseMerkur herausragend gut

Was bisher schon nach großartigem Realtime Marketing, Content Marketing und User Generated Content klingt, hat im Dezember ein Level erreicht, was bisher wahrscheinlich einzigartig im Versicherungsmarketing ist. Denn wie herausragend das Community Management der HanseMerkur auf Twitter tatsächlich ist, zeigt sich nicht nur an den vielen Kommentaren und Reaktionen während eines schlechten Filmes, sondern vor allem daran, dass Zuschauer nachfragen wenn sie nicht Sponsor ist. (Nebenbei sieht man in diesem Beispiel auch, dass das Engagement den Bekanntheitsgrad der Versicherung nachweislich steigerte.)

Hierzu muss man wissen, dass die HanseMerkur nur Sponsor der regulären #SchleFaZ-Staffel und in der Adventsstaffel nur das Staffelhighlight Sharknado (eine Filmreihe bei der es um fliegende Haie geht und die genauso trashig ist, wie Sie es sich gerade vorstellen) auf dem Kurznachrichtendienst begleitet. Wichtig ist hierbei herauszuheben, dass sie dies tut ohne offiziell als Sponsor aufzutreten.

Den vorläufigen Höhepunkt stellte im Dezember 2018 eine Petition dar, in der gefordert wird, dass die HanseMerkur an den #SchleFaZ-Sendeterminen präsent ist. Es wird somit per Petition nach mehr Werbeengagement der HanseMerkurz gefordert.

Diese Petition wurde nicht nur von über 100 Personen unterstützt, sondern ein Blick in die ReTweets zeigt, dass auch Oliver Kalkofe damit interagiert und damit das Logo und Testimonial der HanseMerkur an seine mehr als 80.000 Follower retweetet hat. Ohne einen Cent auszugeben (nicht einmal Personalkosten!) ist die HanseMerkur somit auch bei den Filmen präsent, welche sie nicht als Sponsor unterstützt. Weswegen die #SchleFaZ-Kampagne nur als Best Practice Beispiel der Assekuranz auf Twitter gelten kann.

Wie ist dieser Twitter-Erfolg einzuordnen?

Wir sind uns sicherlich einig, dass Twitter zweifelsfrei ein Nischendasein in Deutschland führt. Was allerdings nicht bedeutet, dass es unbedeutend ist. Ganz im Gegenteil. Ende letzten Jahres veröffentlichte Kantar Media die Studie „Influence & Discovery“. Darin analysierte man das Markenverhältnis und den Einfluss von Twitter-Nutzern im Vergleich zum durchschnittlichen Internetnutzer. Ein Ergebnis war hierbei, dass mehr als jeder zweite deutsche Twitter-Nutzer (52 Prozent) von Freunden und Familie regelmäßig um Rat gefragt wird, wenn eine Kaufentscheidung ansteht (Internet-Nutzer: 37 Prozent).

Damit wird im Prinzip jeder zweite Twitter-Nutzer mehr oder weniger zum Influencer. Verortet man dann noch den Einfluss im Influencer-Index (hierbei gilt jeder Wert ab 100 als gut), dann zeigt sich, dass Twitter-Nutzer beim beim Thema „Gesundheit“ gute (125) und bei „persönliche Finanzen“ herausragende Einflusswerte (mit 166 die zweitstärksten) erzielen. Was zum einen verdeutlicht, dass ein Twitter-Engagement zweifellos eine Berechtigung im Marketingmix einer Versicherung hat. Zum anderen zeigt dies, dass der Twitter-Erfolg der HanseMerkur mehr als nur ein Erfolg auf Twitter ist, sondern auch auf die Markenwahrnehmung insgesamt positiv abfärbt.

Sie möchten mehr Best Practice Beispiele der Assekuranz? Sie interessieren sich dafür, wo die Assekuranz überall aktiv ist? Sie wollen wissen wie und womit Versicherungen und Krankenkassen auf den einzelnen Plattformen agierten und mit welchem Erfolg? Auf diese Frage und viele weitere gibt Ihnen der Jahresreport 2018 wieder fundierte Antworten. Nirgendwo bekommen Sie ein besseres Gefühl für die Assekuranz im #Neuland. Nirgendwo finden Sie mehr Zahlen, Daten und Fakten.

Alles auf einen Blick. Alles in einem Report. Alles was Sie über die Aktivitäten der Assekuranz im #Neuland 2018 wissen sollten finden Sie darin. Zahlen, Daten, Fakten, Best Practice Beispiele und unendlich viel Inspiration.

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Posted on 18. Februar 2019 in #Neulandreport, Best Practice, Blog, Twitter, Versicherung

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft für die Themen „Medienwissenschaft" und "Transmedia Storytelling“.

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