Digitales Deutschland D21

8 Erkenntnisse aus den aktuellen Social Media Zahlen des D21-Digital-Index-Deutschland für die Kundenkommunikation der Versicherungsbranche.

27. April 2020 | 2 Minuten Lesezeit

Ende Februar wurde die 20. Ausgabe des D21-Digital-Index-Deutschland veröffentlicht. Unter anderem stellte man fest, dass 86 Prozent der deutschen Bevölkerung online sind. Was ein Wachstum um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist. Womit nur noch 14 Prozent der Deutschen Nonliner sind. 

Neben der allgemeinen Digitalisierung legt man auch in diesem Jahr wieder den Fokus auf die Social Media Nutzung in Deutschland. Aus diesen Zahlen kann man acht Erkenntnisse für die (Online-) Kundenkommunikation der Versicherungsbranche ziehen.

Erste Erkenntnis: 71 Prozent der Deutschen nutzen Social Media. Man kommt in der Kundenkommunikation somit schlicht nicht mehr drumherum. Auf Social Media zu verzichten ist mittlerweile ungefähr ähnlich ratsam, wie auf eine E-Mail zu verzichten. Nämlich garnicht.

Zweite Erkenntnis: Dabei muss man allerdings festhalten, dass Social Media nicht nur Facebook, Instagram oder YouTube sind, sondern auch Bewertungsplattformen wie Trusted Shops, Live-Streaming-Dienste wie Twitch oder Messenger wie WhatsApp. Und in Deutschland bedeutet Social Media Kommunikation in erst Linie Messengerkommunikation bzw. um genau zu sein, WhatsApp-Kommunikation.

64 Prozent der Deutschen (eine Zahl die andere Studien bestätigen) nutzen WhatsApp. Das sind 2/3 der Bevölkerung. Das bedeutet, Sie müssen diesen Kanal für die Kundenkommunikation nutzen bzw. darüber erreichbar sein.  

Mir ist bewusst, dass es hier Datenschutzprobleme gibt. Aber das ist ihren Kunden erstmal egal. Sie als Versicherern / Vermittler müssen darauf achten, dass Ihnen die Kunden keine bedenklichen Daten via WhatsApp mitteilen. Sie müssen sich einen Arbeitsprozess überlegen, wie Sie reagieren, wenn Kunden Ihnen entsprechende Daten einfach via WhatsApp senden möchten.  Nutzen Sie bspw. einen rechtssicheren File-Hosting-Dienst und vergessen Sie nicht den Kunden zu erklären, warum Sie die Daten nur auf diesem Weg erhalten möchten. Dass es nicht ist, um ihn zu nerven, sondern, dass Sie diesen Weg wählen um seine Daten zu schützen.

Dritte Erkenntnis: Wo wir gerade bei Messengern sind: Sie sehen die drei Prozent Threema, Signal oder Wire-Nutzung? Ich weiß, dass Social-Media-Experten Threema oder andere Exotische Messenger-Strategien für Versicherungsvermittler anbieten. Wie erfolgsversprechend solche Strategien sind, können Sie sich selbst überlegen.

Fünf weitere Erkenntnisse finden Sie in meinem aktuellen Fachartikel im Versicherungsboten.

Sie benötigen Schulungen, Workshops oder anderweitige Beratung und Bildungsdienstleistungen für zukunftssicheres Onlinemarketing, Social Media und digitale Kommunikation in der Versicherungsbranche? Denken Sie immer daran, Sie haben ein As im Ärmel!

MarKo Petersohn

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Onlinemarketing und seit 2010 ausschließlich für die Assekuranz aktiv. Ich helfe Gesellschaften und Vermittlern sich zukunftssicher aufzustellen. Ich berate sie beim Thema „digitaler Kommunikation“ und schule die dafür notwendigen digitalen Kompetenzen.

Außerdem bin ich Mitgründer der Onlinemarketing Gesellschaft für Versicherungsvermittler, verleihe jährlich den renommierten OMGV Award und bin verantwortlich für das Projekt „Digitale Kommunikation, Multikanalfähigkeit und Kollaboration in der Versicherungsbranche“ im Auftrag des Bildungsministeriums NRW und des BWV Bildungsverbandes.

Ich bin das As im Ärmel der Versicherungsbranche, wenn es um die Kommunikation in der neuen Medienrealität geht. Ich bin Ihr As im Ärmel.

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