Pressemeldung: „Der große Social Media Report der Assekuranz 2015“ – Versicherungen nutzen Social Media viel besser als behauptet wird

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Am 3. August veröffentlicht As im Ärmel den „Großen Social Media Report der Assekuranz 2015“ und gibt den umfassendsten Überblick über den aktuellen Stand der Marketingaktivitäten deutschsprachiger Versicherer in den neuen Medien. Darin zeigt sich: die Branche ist gar nicht so schlecht aufgestellt, wie immer behauptet wird.

Seit über drei Jahren beobachtet As im Ärmel mittlerweile 206 Versicherer der D-A-CH-Region auf ihre Social Media Marketingaktivitäten und veröffentlich nun erstmalig einen Report der die folgenden Fragen beantwortet:

  1. Wo, wie und wie viele Versicherer sind im Social Web aktiv, welche Plattformen nutzen sie, welche Versicherung ist dort beispielhaft und welche Relevanz hat der Dienst in Zukunft für das Versicherungsmarketing?
  2. Wie haben sich die Reichweite von Versicherungen in den vergangenen 30 Monaten auf Facebook, Google+, Twitter, Xing und YouTube entwickelt und welche Schluss-folgerungen kann man daraus für die einzelnen Plattformen ziehen?
  3. Was waren die bemerkenswertesten Aktivitäten der Assekuranz in den vergangenen Monaten und was können andere Versicherer daraus lernen?

 

Es zeigte sich, dass von den insgesamt  206 Versicherern nur 16 überhaupt nicht im Social Web aktiv sind. Die restlichen 190 haben hingegen 853 Profile auf 22 verschiedenen Plattformen.  Während auf der einen Seite der Skala 18 Versicherungen nur einen Social Media Dienst nutzen, sind auf der anderen Seite die Provinzial Rheinland in 13, die Allianz Deutschland in 14 und die Techniker Krankenkasse sogar in 15 Netzwerken aktiv. Das Gros ist auf 6 bis 8 Plattformen präsent.

Neben den Standardplattformen wie Facebook (nutzen 142 Versicherer), YouTube (143) oder Twitter (111) findet sich ebenso Exoten im Versicherungsmarketing wie bspw. Ello (5), SoundCloud (5) oder Vine (3). Die Versicherungsbranche in ihrer Gesamtheit ist somit sehr vielfältig was ihre Social Media Aktivtäten angeht.

Die Einzelanalysen der Plattformen zeigen allerdings auch, dass Versicherer durch falsche Gewichtungen viel Potential verschenken. So  setzen 111 Gesellschaften zum Teil sehr intensiv auf ein limitiertes und stagnierendes Netzwerk wie Twitter, aber nur 12 in rudimentären Ansätzen auf Instagram. Welches wie kein anderes, durch seine Bildsprache dem aktuellen Zeitgeist entspricht und in Zukunft noch steigende Relevanz haben wird.

Ebenfalls setzten 129 Versicherer auf Xing, das sich mit strategischen Entscheidungen zum einen ganz klar weg von einer Kommunikations- und hin zu einer Präsentationsplattform für Bewerber und Unternehmen bewegt. Zum anderen wird es mittelfristig obsolet sein, da es entweder von LinkedIn aufgekauft wird oder verschwindet. Bei LinkedIn hingegen, welches sich immer mehr zu einer berufsbegleitenden Karriere-und Bildungs-Plattform entwickeln will, sind nur 33 Versicherer aktiv.

Zwar sind weder die Anzahl der Netzwerke, noch die Tatsache, dass Versicherer darin aktiv sind ein Indiz für die Qualität der Social Media Kommunikation, allerdings zeigt auf nahezu jeder Plattform mindestens ein Versicherer wie man sie in Best Practice Manier in das Marketing integrieren kann. So deutet bspw. die Helvetia mit ihrer SoundCloud-Präsenz oder die AOK Rheinland/Hamburg mit ihrem YouTube-Kanal an, welches Potential die Dienste bieten.

Die Langzeitanalyse der Reichweitenentwicklung in den fünf populärsten Plattformen der Assekuranz verdeutlicht, dass allgemeine Trends auch für die Versicherungsbranche gelten. Es zeigt sich, dass YouTube nicht nur endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, sondern auch Versicherer auf YouTube zunehmend ansteigende Abonnentenzahlen verzeichnen können. Auf der anderen Seite deuten ebenfalls die stagnierenden Followerzahlen der Versicherungsseiten auf Google+ darauf hin, wie irrelevant das Netzwerk geworden ist.

Reichweitenentwicklung - YouTube

 

Wie innovativ die Branche ist, zeigt sich wenn man auf die 10 bemerkenswertesten Aktivitäten der Assekuranz blickt. Unter ihnen befindet sich bspw. die Allianz und ihr hollywoodreifer Ansatz im Content Marketing, die DEVK, die beweist, dass nicht Viralität, sondern Kontinuität das Ziel im Social Media-Marketing sein muss oder die AXA, die zeigt wie man ein Augmented-Reality-Multiplayer-Mobile-Games Versicherungsmarketing zur Markenpositionierung in Best Practice Manier nutzt.

Der 176 Seiten starke Report bietet den aktuell umfassendsten Überblick über die Marketingaktivitäten deutschsprachiger Versicherer im so genannten Social Web. Die Analyse von über 850 Versicherungsprofilen, auf 22 Plattformen und die Langzeitstudie mit einem Verlauf über 30 Monate belegt den tatsächlichen Stand der Assekuranz. Außerdem enthält er für jedes Netzwerk eine fundierte Einschätzung der zukünftigen Relevanz im Versicherungsmarketing und mehr als 30 Beispiele, unter anderem der Allianz, Barmenia, ERGO, ERGO Direkt, R+V oder Techniker Krankenkasse zeigen, wie Versicherer schon heute die 22 Plattformen in ihre Marketingstrategie integrieren.

Hier geht es zur Leseprobe.

„Der große Social Media Report der Assekuranz 2015“ ist für 399,- € zzgl. 19 % MwSt. unter http://www.as-im-aermel.de/somere2015 zu bestellen.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Kontakt:

As im Ärmel
MarKo Petersohn
0221-8699550
0179-7347039
marKo.petersohn@as-im-aermel.de,

Posted on 3. August 2015 in Analyse, AXA, Blog, Content Marketing, Facebook, Foursquare, Google+, In eigener Sache, R+V, Social Media, Strategie, Twitter, Versicherungen, Video, Vine, Xing, YouTube

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und gefragter Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Crossmedia und Transmedia Storytelling“.

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