Sie haben 1,7 Sek. Zeit, um Social-Media-Nutzer zu erreichen. Drei Tipps, wie das geht.

8. März 2022 | 3 Minuten Lesezeit

Aufmerksamkeit ist die Währung unserer Zeit. Nur wieviel Zeit Aufmerksamkeit hat man eigentlich auf Social Media, um Nutzer mit den eigenen Beiträgen zu erreichen? Soviel sei verraten; viel ist es nicht. Aber man kann was machen. Was, das erkläre ich Ihnen kurz mit drei Beispielen in diesem Beitrag und ausführlicher im dazu passenden Pop-Up-Webinar „Attention Hacking bei den Fomosapiens oder 20 Tipps, wie Sie das rare Gut Aufmerksamkeit bekommen.“

Im Facebook-Newsfeed erhalten Postings bspw. im Durchschnitt 2,5 Sekunden Aufmerksamkeit. Bei der mobilen Nutzung sind es sogar nur 1,7 Sekunden. Und dabei muss man bedenken, dass Facebook zum einen primär (zu über 90 %) mobil genutzt wird. Und zum anderen stammen diese Zahlen aus der Facebook-IQ-Studie von 2015.Es ist sicherlich keine gewagte These, dass die Aufmerksamkeitsspanne heute geringer sein wird.

Und das nicht nur für den Facebook-Newsfeed zutrifft, sondern für alle Plattformen. Aber bleiben wir der Einfachheit halber bei den 1,7 Sekunden. Das ist die Zeit, die man hat, um Nutzer im Newsfeed von den eigenen Postings oder Werbeanzeigen zu überzeugen. Um sie dazu zu bringen, einem mehr Aufmerksamkeit zu schenken und auf irgendeine Art und Weise zu interagieren. Und wie bekommt man dieses Mehr an Aufmerksamkeit? Das ist nicht einfach. So viel sei schon mal verraten. Aber hier kommen drei Tipps, die ein guter Anfang sind.

Erstens: Machen Sie Videos!

Allein schon dadurch, dass diese sich bewegen, führen sie zu mehr Aufmerksamkeit. Facebook bevorzugt Videos nicht zufällig im Newsfeed. Allerdings sollten Sie nicht glauben, dass es reicht, einfach nur irgendein Bewegtbildvideo zu erstellen. Nein, auch das muss natürlich von Anfang an die Zuschauer fesseln.

Verzichten Sie also auf ein Intro. Achten Sie darauf, dass das Thumbnail (das Vorschaubild des Videos) ansprechend ist. Versehen Sie es idealerweise mit Text. Achten Sie außerdem auf den Schnitt-Rhythmus, Worte, gern auch Text im Video und Musik – alles muss passen und fesseln! Überlassen Sie nichts den Zufall.

Zweitens: Mindestens visuell sollte es sein

Wenn Sie kein Video machen können oder wollen, ist das auch ok. Aber dann beachten Sie bitte: Je visueller ein Beitrag ist, umso größer ist die Chance auf Aufmerksamkeit. Das bedeutet, dass Postings nicht nur ein Bild beinhalten MUSS, sondern dies auch eindrucksvoll sein MUSS. Und das bedeutet auch: Bitte, bitte, bitte verzichten Sie auf austauschbare, kostenlose Stockphotos, die schon tausende Male gepostet wurden.

Nutzen Sie lieber eigene Bilder. Im Idealfall verbinden Sie diese noch mit Text auf dem Bild. Aber bitte keine Textwüste. Als Faustregel gilt: Nicht mehr als zehn Worte nutzen.

Drittens: Hashtags nutzen

Ein dritter, kleiner und einfach umsetzbarer Tipp: Nutzen Sie in den ersten Zeilen Ihres Postings #Hashtags. Markieren Sie die zwei bis drei wichtigsten Wörter mit #. Und das nicht, um sie als typische Hashtags zu verwenden, sondern um die Wörter aus dem Text hervorzuheben. Wichtig ist hierbei, dass ich mit den „wichtigsten Wörtern“ nicht die Wörter meine, die Sie am wichtigsten für den Text finden. Sondern die Wörter, die Ihre Zielgruppe am stärksten ansprechen.

Fazit

Bei allem, was Sie tun, müssen Sie immer die 1,7 Sekunden im Hinterkopf behalten. Nur für diesen kurzen Moment haben Sie die Aufmerksamkeit der Social-Media-Nutzer. Und Sie sollten alles tun, damit Sie diese nicht wieder verlieren.

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MarKo Petersohn

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im Onlinemarketing und seit 2010 ausschließlich für die Assekuranz aktiv. Ich helfe Gesellschaften und Vermittlern sich zukunftssicher aufzustellen. Ich berate sie beim Thema „digitaler Kommunikation“ und schule die dafür notwendigen digitalen Kompetenzen.

Außerdem bin ich Mitgründer der Onlinemarketing Gesellschaft für Versicherungsvermittler, verleihe jährlich den renommierten OMGV Award und bin verantwortlich für das Projekt „Digitale Kommunikation, Multikanalfähigkeit und Kollaboration in der Versicherungsbranche“ im Auftrag des Bildungsministeriums NRW und des BWV Bildungsverbandes.

Ich bin das As im Ärmel der Versicherungsbranche, wenn es um die Kommunikation in der neuen Medienrealität geht. Ich bin Ihr As im Ärmel.

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