Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten direkt drei  Whitepaper zum kostenlosen download.

Kein Spam & maximal 1 Mail pro Woche.

Welche Erwartungen stellt die GenY an Alexa-Skills von Krankenkassen?

Anmerkung: Der folgende Artikel basiert auf unserem Newsletter der vergangenen Woche. Sind Sie schon Abonnent? Nein? Warum nicht? Unsere Abonnenten erhalten die Artikel nicht nur zeitiger, sondern diese enthalten auch exklusive Inhalte, die wir auf der Webseite nicht veröffentlichen. Newsletter-Abonnenten wissen mehr!

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten direkt drei  Whitepaper zum kostenlosen download.


Für eine aktuelle Studie befragte die Münchner Strategieberatung Mücke, Sturm & Company die Generation Y rund um das Thema „Alexa Skills von Krankenkassen“. Dabei kam man auf der einen Seite zu dem Ergebnis, dass diese bereit wären 5 bis 17 Euro pro Monat für GKV-Health-Skills inkl. Alexa-Gerät zu bezahlen.Ein sehr überraschendes Ergebnis, wenn man die allgemeine Zahlungsbereitschaft für Apps und Onlineinhalte allgemein bedenkt.

Was allerdings nicht als Kritik an der Studie verstanden werden soll! Denn die Befragten werden zweifellos die Antworten gegeben haben und eine entsprechende Überzeugung besitzen, nur bezweifeln wir, dass sie a) auch so handeln werden und b) die Zukunft im Zusammenhang mit Sprachassistenten richtig einschätzen. Denn diese wird man nicht von Krankenkassen oder anderen Anbietern mieten, diese werden ein Standardmedium in allen Haushalten sein, wie es TV, Musikplayer oder das Smartphone schon sind. Und Skills von Krankenversicherungen werden zu obligatorischen und in den Beitrag inkludierten Kassenleistung, so wie sie heute schon Apps und diverse Onlineanwendungen anbieten. Aber das soll an dieser Stelle nicht das Thema sein.

Das (aus unserer Sicht) wirklich Interessante an der Untersuchung sind die Anwendungsfälle, für welche die Generation Y Skills von Krankenkassen nutzen würde. Da nur 7 % der Befragten tatsächlich einen Sprachassistenten besitzen, hat der Großteil noch keinen Erfahrungswert mit dem neuen Medium und trotzdem oder vielleicht auch deshalb erkennen sie ganz intuitiv, welchen Platz diese Geräte in Zukunft einnehmen werden. Denn digitale Assistenten bzw. Sprachassistenten sind, wie das Wort schon sagt: Assistenten.

Alexa, Cortana, Siri & Co. werden der Privatsekretär und Personal Coach für jedermann. Das sollte man sich bei der Konzeption von Skills stets bewusst machen und genau das unterstreicht auch das Ranking der potentiellen Anwendungsfälle. Es überrascht somit nicht, dass bis zu 70 % der Befragten einfache Organisations-Skills auf jeden Fall oder wahrscheinlich nutzen würden und es bei Gesundheits-, Fitness- und Ernährungs-Skills noch bis zu 42 % sind. Ebenso wenig überrascht es, dass Skills am wenigsten für die Buchung von Zusatzleistungen und Vertragsanpassungen in Frage kommen. 

Noch mehr als die potentiellen Anwendungsfälle, müssen Krankenkassen allerdings die Themen Vertrauen und Datenschutz beachten. Denn 39 % der Befragten haben Angst, dass ihre Gesundheitsdaten via Health Skills an Dritte weitergegeben werden und 43 % befürchten sogar, dass sie über Skills nur solche Informationen erhalten, an denen auch ihre Krankenkasse interessiert ist.

Fazit

Was bedeutet, um Skills erfolgreich in der Kommunikation einzusetzen, müssen Krankenkassen (aber auch jeder andere Versicherer) nicht nur einen Assistenten entwickeln, welcher Nutzern einen klar ersichtlichen Mehrwert bietet. Außerdem müssen sie mit größtmöglicher Transparenz abbilden, welche Personendaten, wofür genutzt werden und sollten offensiv die Einhaltung von Datenschutzrichtlinien kommunizieren.

Einen Überblick über die bisherigen Skills von Krankenkassen und deutschsprachiger Versicherer finden Sie hinter der jeweiligen Verlinkung.

Die kompletten lesenswerte Studie „Alexa Health Skills – Die neue Kassenleistung für Generation Y?“  können Sie kostenlos auf der Seite der Münchner Strategieberatung  downloaden.

Falls Sie sich ganz allgemein fragen, was „die heutige Jugend“ eigentlich von Versicherungen und Krankenkassen erwartet. Dann ist der #Neulandreport 05/18 genau das richtige für Sie. Denn es gibt unendlich viele Mythen über Millenials und über die darauffolgende Generation noch viel mehr. Wir stellen im #Neulandreport 05/18 die Generationenfrage und klären über die Gen Y & Gen Z als Zielgruppen in der Assekuranz auf.

Die Social Media Rezepte von Krankenkassen

Wir wollen nicht behaupten, dass Sie mit diesem Report ALLES über die Aktivitäten und Erfolge von Krankenkassen in den neuen Medien erfahren. Aber mit Sicherheit finden Sie nirgendwo einen umfassenderen und gleichzeitig detaillierteren Überblick, mit mehr Zahlen, Daten, Fakten und Praxisbeispielen gesetzlicher Krankenversicherer im #Neuland.

Print Friendly, PDF & Email

Posted on 3. August 2018 in Alexa, Amazon, Blog, Generation Y, GenY, Krankenkasse, Skills, Sprachsteuerung

Share the Story

About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft für die Themen „Medienwissenschaft" und "Transmedia Storytelling“.

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .

Back to Top
error: Content is protected !!