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Warum As im Ärmel in diesem Jahr Grußkarten zum chinesischen Neujahr versendet

In diesem Jahr verschickte As im Ärmel Grußkarten zum chinesischen Neujahr an Kunden und Geschäftspartner. Warum eigentlich?

Zuallererst sind Grußkarten im Geschäftsleben ebenso wie im Privaten ein Zeichen der Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Und exakt das soll jede einzelne Karte auch in aller erster Linie zum Ausdruck bringen, da es uns ohne Sie, unsere Kunden und Geschäftspartner, schlicht und einfach nicht geben würde.

Als zweites brechen wir mit unserer Grußkarte zum Jahr des Goldhahns ganz bewusst mit dem routinierten Kartenritual am Jahresende. Denn wenn wir einmal ehrlich sind, dann stapelt sich im Dezember Post dieser Art auf dem Schreibtisch. Gleichzeitig ist es allerdings auch der Monat im Jahr, in dem man am wenigsten Zeit und Muße hat diese zu lesen. Es ist die Zeit des Jahresabschlusses, der Budget- und Aktionsplanungen, Betriebsferien, Weihnachtsfeiern und ganz abgesehen davon ist es außerdem die Zeit des ganz normalen Vorweihnachts- und Festtagswahnsinns.

Zu keinem Zeitpunkt im Jahr ist die Ressource „Aufmerksamkeit“ knapper als in dieser Zeit. 

Im Gegensatz dazu, ist eine Grußkarte zum chinesischen Neujahr in unseren Breitengraden ungewöhnlich. Sie erreicht die Empfänger im Arbeitsalltag und hat somit eine viel größere Chance Aufmerksamkeit zu generieren. Wobei es natürlich nicht das Ziel ist Aufmerksamkeit, um der Aufmerksamkeit Willen zu generieren. Denn dies wäre die Verschwendung des höchsten Gutes unserer Zeit und steht damit im absolutem Widerspruch zu allem was As im Ärmel auszeichnet.

Den Blick nicht nur auf das Silicon Valley richten, die Zukunftsmusik spielt ebenso in Asien

Der primäre Grund, warum wir uns in diesem Jahr für eine Grußkarte zum chinesischen Neujahr entschieden haben, ist um zu verdeutlichen, dass Asien immer relevanter für das Marketing und die Markenkommunikation wird. Und damit sind nicht die asiatischen Absatzmärkte gemeint, sondern zum einen die Tatsache, dass wir, wie im Social Media Report 2016 erläutert, vor dem Eintritt in ein Messengerzeitalter stehen. Und für dieses werden die Maßstäbe nicht mehr im Silicon Valley gesetzt, sondern im asiatischen Raum. Was historisch begründet ist, da Messenger hier seit Beginn der Social Media – Ära einen höheren Stellenwert als soziale Netzwerke haben. Sie bilden im Prinzip das Betriebssystem, auf dem wir alle in (naher) Zukunft kommunizieren werden.


Allen voran WeChat. Die Messenger-App in der man bspw. Flüge bucht, Arzttermine vereinbart, Spiele spielt, Lebensmittel eingekauft, Taxis bestellt oder die Stromrechnung bezahlt. Selbstverständlich kann man hierüber auch chatten, telefonieren und erhält in einem personalisierten Newsfeed alle relevanten Informationen. Während bei westlichen Messengern gerade erst mit Geldtransaktionen experimentiert wird, ist Payment per WeChat in China vollkommen etabliert. Allein zum letztjährigen chinesischen Neujahr haben 420 Millionen Nutzer in 8,08 Milliarden Transaktionen Geld über WeChat versendet. Zum Vergleich: PayPal brachte es im gesamten Jahr 2015 auf 4,9 Milliarden Transaktionen.

Allerdings gilt es nicht nur wegen Messengern und Bots auf Asien zu blicken, sondern auch ganz allgemein setzen sie in Marketingaktivitäten Standards, welche in Zukunft weltweit Relevanz haben werden. Besonders hervorzuheben ist hierbei das Pendant zum Valentinstag, der Singles-Day am 11.11. Der Tag an dem chinesische Onlinehändler nicht nur Alleinstehenden Nachlässe bis zu 50 Prozent bieten, womit es auch der Tag des weltweit umsatzstärksten Online-Shopping-Ereignisses ist. Der Tag, an dem Alibaba (das chinesische Amazon) in 24 Stunden 17,8 Milliarden Dollar Umsatz gemacht hat. Man braucht nicht viel Fantasie, um zu prognostizieren, dass der Singles-Day in Zukunft ein weltweites Shopping- und Marketing-Event werden wird.

Sie sehen (hoffentlich), dass wir die Karten zum chinesischen Neujahr nicht nur der Aufmerksamkeit wegen, sondern aus gutem Grund versendet haben. Die Zukunftsmusik spielt nicht mehr allein im Silicon Valley, sondern ebenso in Asien.

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Posted on 30. Januar 2017 in Blog, In eigener Sache

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About the Author

MarKo Petersohn ist sowohl Magister im medienwissenschaftlichen Studiengang Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, als auch ausgebildeter Informatikkaufmann und New Media Producer. Nachdem er mehrere Jahre in einer Agentur für das Onlinemarketing verschiedener Versicherer verantwortlich war, hat er sich im April 2012 mit „As im Ärmel“ selbstständig gemacht. Seitdem ist er mit seinem Unternehmen das As im Ärmel der Assekuranz bei der Kommunikation in der neuen Medienwelt. Auf Basis medienwissenschaftlicher Methoden analysiert und berät er seitdem Versicherungen und Makler deutschlandweit in ihrer Online-Kommunikation und verbessert sie messbar. Zusätzlich ist MarKo Petersohn als Autor und Referent in der Versicherungsbranche aktiv und besitzt seit dem Sommersemester 2015 einen Lehrauftrag an der Kölner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft zum Thema „Cross- und Transmedia Storytelling“.

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